Vom Pater-Hügel, der ehemaligen ONCSA-Wohnsiedlung, tut sich eine herrliche Aussicht auf das Gebäude des Nonnenklosters (Zárda Str. 21 / Klosterstraße 21) auf, das wie ein Schloss emporragt. Das Gebäude wurde 1927-1929 nach den Plänen von István Csáky für den Notre Dame Orden erbaut. Die dicken Klostermauern waren die Zeugen stürmischer Jahrzehnte. Das Gebäude war zu Friedenszeiten eine Grundschule und eine Lehrerbildungsanstalt. Nach seiner Enteignung und Verstaatlichung im Jahre 1948 wurden die Nonnen durch neue, „andersartige Pädagogen” abgelöst. Einige unter den neuen Lehrern, Anhänger und Nutznießer des neuen Regimes, versuchten die Schulabgänger, die früher von Nonnen unterrichtet wurden, mit kommunistischer Propaganda zu überzeugen. Das „Schlossgebäude” wurde in den nächstfolgenden Jahrzehnten als Lehrerbildungsanstalt, Hochschule und Gymnasium genutzt. Der einstige katholische Pfarrer der Stadt, József Mindszenty, spielte bei der Klostergründung eine bedeutende Rolle, deshalb wurde 1990 die hier neu gegründete Grundschule auch nach ihm benannt (József Mindszenty Schulzentrum: eine Grundschule, ein Gymnasium und auch ein Internat). Der Nonnenorden wurde bis zum Jahr 2000 vom Staat für die ehemalige Enteignung völlig entschädigt und bekam den ganzen imposanten Gebäudekomplex zurück.
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