Heute erinnern nur noch einige Dokumente daran, dass auf dem Hof des Hotels einst eine Synagoge stand. Sie wurde das erste Mal um 1799 in einer Bestandsaufnahme erwähnt. Daraus geht hervor, dass sie südlich vom ehemaligen Gasthaus, auf dem Gelände des Gutshofes erbaut wurde, der damals ansonsten als Schlachthof diente. Laut Aufzeichnungen brannte sie zur Zeit der beiden großen Stadtbrände von 1805 und 1826 ab, aber sie wurde nach den Zerstörungen immer wiederaufgebaut. Das jüdische Bethaus wurde bis 1904, bis zur Einweihung der neuen Synagoge in der Ady Straße bestimmungsgemäß benutzt, anschließend wurde es zu einem Kino umgebaut. Das Kino „Edison Laufbildtheater” war das erste geschäftsmäßig betriebene Kino der Stadt, das von Béla Gábor, dem Vater des bekannten Schauspielers Miklós Gábor gegründet wurde. Im Zweiten Weltkrieg blieb auch dieses Gebäude nicht verschont, es wurde im Frühjahr 1945 von deutschen Soldaten in Brand gesteckt.
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