Gegenüber dem Punkthaus steht ein Gebäude mit beweglicher Geschichte. Das Spital (Armen- und Krankenheim) (Ispotály Gasse 2) wurde aus dem Nachlass des 1790 verstorbenen Máté Pintér erbaut, welcher zu seinen Lebzeiten der Rechnungsführer des bischöflichen Meierhofes war. Das Gebäude wurde aber erst 1806 fertiggestellt. Es diente bis 1848 als Armenhaus und wurde in jenem Jahr durch ein Krankenheim mit 12 Betten erweitert. Das Gebäude wurde um die Wende des 19. und 20. Jahrhunderts nach den Plänen von Román und Tamás Morandini in ein einstöckiges Gebäude umgebaut und erhielt auch eine neue eklektische Hauptfassade, die mit dem Stadtwappen, darauf mit der Maria Magdalena, geschmückt ist. Das Gebäude beherbergte in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts verschiedene städtische Ämter und wurde einige Zeit lang auch „kleines Rathaus” genannt. Später gab es hier verschiedene Gesundheitseinrichtungen. Heute wird das Gebäude von einer Bank genutzt. Das Relief des Keramikkünstlers János Németh an der Seitenwand des Gebäudes in der Ispotály Gasse, das den heiligen Rochus darstellt, erinnert an die ehemalige Funktion des Gebäudes, während die Wandgemälde von János Vörös am Eingang auf die Geschichte des Spitals hinweisen.
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